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Die Welt Quadrathlonszene

... und Quadrathlon- ...Weltverbände?

Wichtige Fragen und/oder Informationen bitte an:
Quadrathlon @ ist-einmalig de

 

Wichtiger Hinweis:
Die folgenden Kapitel (Abschnitte) zu den Weltverbänden "GQO" und "WQF" sind stets unter der unbedingten Maßgabe zu lesen, dass die aufgeführten "Verbände" keine internationalen juristischen Personen sind, also keine eingetragenen Verbände darstellen.
Beide "Label" des "internationalen Quadrathhlonsports" sind lediglich private Initiativen, die Weltmeisterschaften und dergleichen "organisieren" beziehungsweise deklarieren. Dies stellt den Stand im August 2010 dar.

 

 

GQO - Global Quadrathlon Organisation

Homepage:
Global Quadrathlon Organisation

Präsidium, Gremien, Präsident:

Das Kommitee der GQO besteht lose aus den Leitern der Veranstalter sowie einem Organisations-Präsidium.

Die GQO wurde 2009 ins Leben gerufen.
Ziel der GQO: Die GQO deklariert eine faire Vergabe der Weltmeisterschaften an qualitativ hochwertige Veranstalter (und will dabei eine transparente Politik und offene Kommunikation verfolgen).

Lizenzgebühren für WM oder EM erwartet die GQO angesichts der raren Möglichkeiten von den weltweiten Ausrichtern nicht, da allein der sportliche Aspekt im Vordergrund steht.
Mit anderen Worten: Die GQO wird rein idealistisch und eherenamtlich betrieben.

Die WQF benennt Weltmeisterschaften und mitunter Europameisterschaften. Andere Kontinental-Meisterschaften werden nicht ausgetragen, da zirka 95% aller Quadrathlethen aus Europa stammen (darunter im wesentlichen Deutschland, Groß-Britannien und Tschechien (Prinzipell sind Europameisterschaften und Weltmeisterschaften damit auch von ähnlicher Atheten-Qualität).

 

Weltmeisterschaften:

Die GQO vergibt prinzipiell Weltmeisterschaften in allen Distanzen, wobei ein fairers Rotationsprinzip bei Wahrung einer hohen Qualität der Veranstaltung gewährleistet werden soll:
- Etwa elektronische Zeitmessung (so ist die Zeitmessung in Sedlcany bis 2009 manuell, ohne Chips),
- nach Möglichkeit getrennte Starts für den Quadrathlon (so werden Quadrathlons mitunter auch zusammen mit Triathlons gestartet, wobei die Quadrathleten noch eine Kajakregatta als 4. Disziplin nach dem Schwimmen oder Radfahren absolvieren müssen)
- absolute Regelkonformität bzgl. der Sport- und Wettkampfordnung.

Die GQO hat 2009 dei WM über die Sprintdistanz gewertet. Da daneben nur Sedlcany als WM über die Mitteldistanz in 2009 ausgetragen wird, gibt es in 2009 einen Sprint und einen Mitteldistanz Weltmeister.

Ab 2010 wertet die GQF WM in Sprint, Mittel, Lang und ggf Ultradistanz:
Die Ultradistanz (10schwimmen-180rad-42kajak-42lauf) wurde als WM nur 2x veranstaltet. Sieger war jeweils der deutsche Spitzensportler Thoralf Berg. Die Ultradistanz stellt eine extreme Belastung und Herausforderungs dar, da im Prinzip einem Ultradistanz-Tritahlon (Ironman-Distanz) noch 40 Kilometer kajak hinzugefügt werdeb und statt der ledlich 3,8 km schwimmen 10 km schwimmen zu bewältigen sind.

Weltmeisterschaft Sprint-Distanz 2010 :
Quadrathlon Bergsee Ratscher (Suhl) - Distanzen 0,75-20-5-5
Weltmeisterschaft Lang-Distanz 2010 :
Quadrathlon Köln - Distanzen 5-90-20-21

 

Weltmeisterschaften Altersklassen:

(1)
a. Sieger bei Weltmeisterschaften Altersklassen als "Weltmeister" werden nur gewertet, wenn mindestens 4 Teilnehmer am Start waren ("Beispiel: "Weltmeister Masters 2").
b. Gold, Silber und Bronze (= Podium) werden bei Weltmeisterschaften nur vergeben, wenn mindestens 7 Teilnehmer am Start waren.

(2)
a. Sollten nicht ausreichend Starter gem. (1) am Start sein, werden höhere Altersklassen in der nächst niedrigeren AK gewertet.
b. Hierbei wird von der höchsten Masters-Klasse ausgehend mit der Herunterklassifizierung begonnen.
c. Die Age-Group Masters 1 wird gegebensfalls in der Elite gewertet.
d. Sobald in einer akkumulierten Gruppe mindestens 4 Starter zusammenkommen, wird der Sieger als Weltmeister dieser Klasse festgeschrieben, auch wenn der Sieger formal aus einer höheren Masters-Klasse kommen sollte.
e. Unabhängig davon besteht die 5 Jahres-Abstufung bei der Ermittlung von Siegern.

(3)
Beispiel:
Teilnehmer Masters 1 = 4 Teilnehmer, Masters 2 = 8 Teilnehmer, Masters 3 = 4 Teilnehmer, Masters 4 = 1 Teilnehmer, Masters 5 = 0 Teilnehmer, Masters 6 = 1 Teilnehmer
==>
Die Teilnehmer der Masters 6 und 4 rücken in die Gruppe Masters 3 runter. Es wird dann (bei nunmehr 6 Startern) ein Weltmeister in der Masters 3 ermittelt.
Die Masters 2 bilden eine Gruppe, in der eine Weltmeister sowie Vizeweltmeister und Bronzemedaillengewinner ermittelt werden.
Die Masters 1 ermittelt einen Weltmeister. Es wird also kein Vizeweltmeister und Bronzegewinner ausgetragen.

 

Weltcup:

Ein Welt-Cup wird derzeit nicht ausgeschrieben, da die Logistik (und damit die Kosten), aber auch die Summe der weltweiten Athleten keinen sinnvollen Weltcup zulassen. Allein die Welt- und Europameisterschaften in verschiedenen Distanzen (Sprint, Kurz und Lang oder Falgegeben auch Ultra) umfassen allein schon die Hälfte der internationalen Wettbewerbe.
Auch die Qualität der Wettkämpfe stellen keinen akzeptablen WC-Standart dar.

Ein Weltcup im Quadrathlon ist im Prinzip aus sportlicher Sicht eine Farce. Ein Weltcup sollte - prinzipiell die "Konstanz eines Athleten über die gesamte Saison hinweg darstellen" - was ja im Gegensatz zu einer Weltmeisterschaft, die an einem bestimmen Datum stattfindet, üblicherweise deren Sinn begründet.
Etwa im Biathlon oder Skispringen machen derartige Weltcups Sinn, wo Weltmeisterschaften oft nicht den wahren Leistungsstand widerspiegeln, sondern der Faktor Glück aufgrund von Wetter erheblichen Einfluß nehmen kann.

Ein Weltcup sollte besondere Qualitäten an die Veranstaltungen anlegen. Dies ist jedoch im Quadrathlon (nich nicht) nicht der Fall:

# So wurde beispielsweise in 2008 ein sog. "Weltcuprennen" der "WQF" kurzerhand verlegt und zudem wenige Minuten vor dem Start wurde zudem Windschattenfahren freigegeben, weil man keine Wettkampfrichter hatte, die einen ordnungsgemäßen Ablauf hätten kontrollieren und garantieren konnten [Ibiza]

## 2010 sollte in der Ukraine ein Quadrathlon-Weltcuprennen der "WQF" stattfinden. Das Rennen war eine Prämiere, in der Ukraine gab es niemals zuvor einen Quadrathlon. Erst 2008 hatte der Veranstalter bei dem Präsidenten der QUAD, Joachim Neusser, angefragt, ob und wie man eine solches Rennen organisieren könne.
Ergebnis: U.a. reisten auch deutsche Teilnehmer zu diesem Quadrathlon an - aus eigenen Kosten! Als die Sportler ankamen, wurden diese vor Ort informiert, dass das Rennen gestrichen wurde, weil nicht die erwarteten Starterzahlen antraten.
Fazit: Entschädigung gab's wohl kaum - weder von dem WC-Organisator Marek oder aber dem avisierten Veranstalter [Kiev]

 

Zuständigkeiten der GQO:

- Quadrathlon
- Kanu-Triathlon
- Hydrathlon
- Multisportarten, die die 4 Disziplinen des Quadrathlon beinhalten

 

Kommentar der QUADrathlon zur "GQO"

Der Quadrathlon-Weltverband "GQO" (Global Quadrathlon Organisation), hat - wie die "WQF" - keine Statuten, sondern nur Wettkampfregeln, die sich an die "herrschende Meinung" - also die jahrelang geübte Praxis und die sinnvollen Bestimmungen der Quadrathlons sowie den Ordnungen assoziierter Sportarten wie Triathlon und Kanu - anlehnt.
Die "GQO" ist damit wie die "WQF" nicht als Verband existent, sondern ist ein reines "Label".

Allerdings veranschlagt die "GQO" auch keine Lizenzgebührung an Ausrichter von internationalen Meisterschaften, was diese Konstruktion insofern transparent macht. Die GQO wird erst dann Lizenzen erheben, wenn sie als Verband sozusagen "offiziell" wird, also internationale Gremien über die Gelder entscheiden und eine Transparenz, die unbedingte Vorraussetzung sind, gewährleistet ist.

Die "GQO" ist tendenziell eher westeuropäisch geprägt (im Gegensatz zur "WQF", die eine Art "tschechischer Weltverband" ist).

 

 

WQF - World Quadrathlon Federation

Homepage:
World Quadriathlon Organisation

 

Präsidium, Gremien, Präsident:

Für wohl einige Jahre bis 2008 bezeichnete sich Herr Vaclav Marek als "President" der "WQF".
Auf der "Vollversammlung" 2008 in Sedlcany, zu der Herr Marek in der Auschreibung zum hiesigen Quadrathlon einlud, waren lediglich der (damalige) Präsident Neusser sowie der Generalsekretär Teichert von der Delegation der deutschen Quadrathlon Allianz (QUAD) aus Deutschland angereist und folglich anwesend. Entsprechend dem Vorgehen der "WQF", dass der President der "WQF" auf diesen Jahres-Versammlungen unter den anwesenden Teilnehmern bestimmt ("gewählt") wird, ist ab 2008 folglich Herr Joachim Neusser Präsident geworden.
Auf dem Treffen in Sedlcany in 2009 war Herr Vaclav Marek mit einigen Quadrathleten wieder anwesend und bezeichnet sich seitdem wieder als President.

Während Marek die "WQF" offensichtlich dauerhaft als Privat-Label verstehen will, ist es Neussers erklärtes Ziel gewesen, eine "Adminstrations-Gruppe" zur Gründung einer 'offiziellen' WQF einzuleiten. Mit dafür geeigneten Personen aus verschiedenen Ländern sollte eine entsprechende Struktur aufgebaut werden.
Der Aufbau einer ordnungsgemäßen Struktur und Verwaltung, Entwicklung von Statuten, Entwürfe für eine Ordnung zur Vergabe von Meisterschaften usw, wären notwendige Vorraussetzungen eines Weltverbandes gewesen, die diese Kommission auszuarbeiten hgehabt hätte.
Auf ein diesbezüglich Schreiben von Neusser an die Ländervertreter wurde indes nie reagiert: Insofern steht der nicht-existenten, virtuellen "WQF" letzlich nicht mal ein "inoffizieller" Präsident oder Vorstand vor... Kein Präsident eines Nicht-Verbandes.
Das ergibt durchaus einen tieferen Sinn!

Entwicklung und Wesen der "WQF":

Die WQF-Label als "IG (Interessensgruppe) " existiert etwas länger als das der die GQO.

Die WQF ist im Prinzip lediglich ein Label der Veranstalter des Quadrathlons in Sedlcany. Dort wird seit Jahren eine ("WQF"-) WM ausgetragen. Die Qualität dieses Quadrathlons ist, gemessen an den teilnehmenden Sportlern, durchaus Weltspitze. Aus diesem Grund können sich die Sieger auch berechtigt als "Weltmeister" fühlen, wenngleich diese nur inoffiziell sind. Die Sieger werden als solche (in der Distanz Kurz/Mittel) innerhalb der Sportlerszene anerkannt.

Kommentar QUADrathlon: Ein Weltmeister in einem Sport sollte stets der beste Sportler sein, nicht aber durch Verbandspolitik bestimmt sein. Es ist daher in der Tat aus sportlicher irrelevant, ob es einen Weltverband gibt oder nicht. Auch bei den Langdistanzen, die meist in Mehrjahresabständen einzig in Deutschland ausgetragen werden (Prenzlau, Senftenberg, Lubmin, Köln), finden sich stets die besten der Quadrathlen ein.

Dass Sedlcany stets die WM über die Kurz/Mittel-Distanz austrägt (und dies dadurch ein wichtiges Kriterium für viele Athleten sein dürfte dort zu starten), dürfte der wesentliche Grund dafür sein, dass es beim Veranstalter Marek keinerlei Ambitionen gibt, eine "echte", registrierte WQF (beziehungsweise eines sonstigen Weltverbandes) zu gründen:
Sedlcany müsste dann - mit internationalen Regelungen einer Satzung (Statuten, Bill, etc) - notgedrungen auch Wechsel der Veranstaltungsorte für Weltmeisterschaften akzeptieren.
Genau dieses Label einer WM möchte der Quadrathlon in Sedlcany aber - als beste Werbung - nicht missen.

Historisch gesehen hätte sich allenfalls Ibiza als "lokal-fixer" Veranstalter für Langdistanz-Weltmeisterschaften im Quadathlon etablieren können (also ähnlich wie Hawaii bei den Triathleten, wobei auch der berühmte IRONMAN letzlich eine privat-wirtschaftliche Veranstaltung ist: Die WTC als Gesellschaft hinter dem Label IRONMAN ist so etwas wie der ITU konkurrierender Weltverband -, der aber aufgrund des Rennomee auch von der ITU mittlerweile als Ultradistanz-Weltmeisterschaft des Triathlon anerkannt wird).

Die "WQF" besteht also eigentlich aus einem Privatmann, dem Organisator des Quadathlons im tschechischen Sedlcany. Ferner hat die WQF auch einen sog. "Generalsekretär", der diverse "Fäden im "Hintergrund" zieht und anscheinend das britische Team leitet (die Briten sind, neben den Deutschen und Tschechen, die Dritte "Supermacht" des Quadrathlons und stellen häufig die besten Quadrathleten der Welt).

Besonders ungewöhnlich ist, dass die "WQF" auch das Label Europameisterschaften (EM) an ausländische Veranstalter vergibt und dafür "Lizenzen" verlangt.
Denn letzlich werden die "Lizenz"-Einnahmen ja nicht international verwaltet, verwendet und geprüft (!!!). Vielmehr liegen die Gelder irgendwo (wo weiß man natürlich nicht, da niemand darüber Rechenschaft abgelegen muss).

Scheinbar werden auch Langdistanz-WM von der "WQF" vergeben, wobei es nur alle paar Jahre Langdistanz-WM im Quadrathlon gibt (2002: Prenzlau, 2004: Spremberg, 2006: Lubmin, 2010 Köln. Jeweils in Deutschland).
Aber auch die GQO bestimmt die Langdistanzen in Deutschland als WM.

QUADrathlon ist nicht bekannt, dass jemals in England irgendwelche internationalen Meisterschaften ausgetragen wurden, obwohl es einige Wettkämpfe auf der Insel gibt. Dies ist verwunderlich. Man kann man über die Motive spekulieren (auch QUADrathlon "spekuliert" Redaktions-intern).
In jedem Fall wäre es aber interessant, auch eine internationale, wenngleich "inoffizielle" Meisterschaft in dem Land zu sehen, dass zu den "Big Three" des Quadrathlon zählt. Gerade weil bisher schon einige Weltmeister (auch in den Age Groupers, also Masters) von den Briten gestellt wurden.

Weltmeisterschaft Mittel-Distanz 2010:
Quadrathlon Sedlcany - Distanzen 1,5-40-8-10


Ein Weltcup ?

Eine derzeitige Welt-Vereinigung "WQF" (wiederhohlend korrekter gesagt: Eine Gruppe bestehend eigentlich nur aus einem Tschechen und einem Engländer) spricht ferner einen "Weltcup" aus (dieser bestand beispielsweise 2008 aus 3 tschechischen, einem deutschen sowie einem Quadrathlon auf Ibiza).

Die Regeln und Punktevergabe des sog. Weltcups sind intransparent (wer bekommt nach welchen Kriterien wieviele Punkte?) und die Austragungs-Modalitäten der Wettkämpfe sind nicht streng an Ordnungen gebunden (etwa Windschattenverbot, feste Distanzen etc). Die jeweiligen Veranstalter legen die sog. Sportregeln des "Verbandes" flexibel aus und legitimieren mitunter sogar im nachhinein Wettkampfregeln (siehe Berichte auf Quadrathlon-Online).

Zudem ist wegen der mitunter komplizierten Logistik für die weltweit sämtlich nicht-professionellen Quadrathleten (und damit u.a. den hohen Kosten für die jeweiligen Quadrathlonsportler) ein "Weltcup" aus sportlicher Sicht mehr als zweifelhaft: Ein Weltcup ist sportlich bedeutungslos! Ein Weltcup-Sieger wird nicht "der konstant Beste eines Jahres", sondern eher derjenige, der am meisten Aufwand und Geld investiert.

Kommentar: Sie oben bei GQO

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Letzte Anmerkung zur WM Mittel-Distanz:

Kurioserweise findet die Weltmeisterschaft nach "WQF"-Version über die Kurz-(Mittel)-Distanz seit vielen Jahren unentwegt in der idyllischen Stadt Sedlcany in Tschechien statt - stattdessen es also wechselnde Veranstalter in den verschiedenen Ländern gäbe. Das "kuriose" klärt sich aber recht einfach auf, wenn man weiß, dass der "Präsident" (bis 2008 ?) des "tschechischen Weltverbandes" ("WQF"), auch der Veranstaltungsleiter des Quadriathlon/Quadrathlon über eben dieses Wettbewerbs in Sedlcany ist.
... Das ist also eine günstige Fügung; Ein Schelm, wer Übles dabei denkt ...

Ob Sedlcany jemals sog. Lizenzgebühren an sich selbst (="WQF") auslegen musste, ist indes nicht ermittelbar, da es selbstredend keine finanzielle Kontrolle oder sonstige Überprüfung gibt: Die "WQF" verfügt - wie die "GQO" auch - über keine Statuten, die etwa Finanzen, Wahlen von Gremien und Organe regeln.

Es ist aber seltsam genug, dass Herr Marek Lizenzen von anderen Veranstaltern (ausschließlich Deutschland) verlangt. Rein aus vereinrechtlich fiskalischer Hinsicht kann aber ein (deutscher) Veranstalter - sofern ein Verein oder eine sonstige analoge Gesellschaftsform - keine Gelder ohne Rechnungen oder Quittungen überweisen, schon gar nicht an Privatleute. Da es aber keine WQF gibt, die derartige Rechnungen ausstellen kann, kann es demzufolge auch keine Belegkultur geben. Ohne diese Belege würden aber die deutschen Veranstalter bei deren internen Revisionen, Mitgliedern und Finanzämtern erhebliche Probleme bekommen.

 

 

Nationale Verbände des Quadrathlon:

Unseres Wissens gibt es in 2009 zwei (separate) nationale Verbände im Quadrathlon:
- Britischer Verband (British Quadrathlon Federation)
- Deutscher Verband (Quadrathlon Allianz Deutschland (QUAD e.V.)).

In Tschechien ist der Quadrathlon (oder sog auch "Quadriathlon") anscheinend wohl Teil des Triathlon-Verbandes (genauso also wie auch der abgespeckte Duathlon).

Alle anderen Nationen haben lediglich Einzelathleten, die zB etwa ehemalige Kaderkanuten der Spezialverbände oder Triathleten sind oder waren.

In Deutschland ist der Kanu-Triathlon (siehe Homepage der QUADrathlon) zwei Verbänden zugeordnet:
- Leistungssportlich der QUAD (Quadrathlon Allianz Deutschland)
- Breitensportlich der DKV (Deutscher Kanu-Verband).

Die QUAD ist neben dem Kanu-Triathlon auch Dachverband des Hydarhnlon und anderer Multisportarten.

Die GQO plant sowohl für Kanu-Triathlon als auch im Hydrathlon internationale Meisterschaften zu organisieren.