Weltverbände generell:
Weltverbände regeln prinzipiell international Wettkämpfe und Ordnungen, bestimmen also Weltmeisterschaften und dergleichen.
Die Ordnung kann vom Wesen her allein "demokratisch" sein, also supranational. Unsinnig sind hingegen "monokratische" Systeme, in denen etwa eine Nation über die Belange der andere bestimmt (vor allem ohne die Zustimmung der anderen Nationen!). Es ist zwar denkbar, dass sich kleine Nationen größeren Nationen-Verbänden angliedern oder ausländische Athlethen von Nationen ohne eigenen Verband anderen Verbände beitreten (die QUAD erlaubt bspw. solche Regelungen), aber Standart ist dies prinzipiell nicht.
Beide derzeit "deklaratorischen" Weltverbände des Quadrathlon - GQO und WQF - sind weder registrierte Verbände, noch existieren Normen, die eine ordentliche Zusammenarbeit schriftlich fixieren und damit der (möglichen) Willkür entgegentreten.
Da sich Satzungen i.w.S. und Registrierung zu einem Verband aber wie Wasser und Salz zum einem Ozean verhalten, kann man also (derzeit) nicht von Quadrathlon-Weltverbänden sprechen, sondern bestenfalls von einer internationalen Interessengruppe Quadrathlon. Mit anderen Worten: Es gibt keine Weltverbände im Quadrathlon.
Fazit:
Einen offiziellen (eingetragenen oder über eine "Verfassung" geregelten) Weltverband für Quadrathlon gibt es bislang nicht (Stand: März 2010). Desweiteren gibt es auch keine kontinentalen Verbände (etwa einen europäischen Verband: Quadrathlon ist zu etwa 95% ein "europäischer" Sport, aus diesem Grund wäre allein eine EM sportlich sinnvoll, nicht aber Asienmeisterschaften etc.).
==> Aus diesem Grund werden und müssen die Verbandskürzel (i.d.R. also auch auf QUADrathlon) im folgenden korekterweise in "XXX" gesetzt werden!!!
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Weltmeister und Weltmeisterschaften der internationalen Quadrathlon Szene ("Weltverbände"):
Die mehr oder weniger "inoffiziellen" Weltverbände "GQO" und "WQF" schreiben Meisterschaften aus, bzw. deklarieren bestimmte Wettkämpfe als Meisterschaften.
"Inoffiziell" heißt: Es gibt keine Statuten, die auf multi- und/oder supranationaler Ebene Wahlen, Ordnungen und dergleichen regeln. Ferner gibt es auch keine Prinzipien zu Sanktionierung zur Verletzung etwaiger Ordnungen.
Beispiel 1: Dopingvergehen würden derzeit keine Sperren nach sich ziehen, da es keine entsprechenden Organe oder Kommissionen gibt. Immerhin: Doping ist ein faktisch geächtets Vergehen innerhalb der Quadrathleten (aber in welchem Sport eigentlich nicht?) und dürfte bis heute nicht vorkommen!
Beispiel 2: Regel unkonforme Wettkämpfe: Würde ein Veranstalter eines Quadrathlons beispielsweise direkt vor einem Wettkampf Windschatten erlauben oder die Reihenfolge der Disziplinen ändern oder die Strecken neu gestalten, so bliebe nur der individuelle Protest einzelner Sportler übrig, die daran teilnehmen, nicht aber "Verbandssanktionen" gegen den Veranstalter.
Die mehrnationale, lose Gemeinschaft der Quadrathleten "einigt" sich seit einigen Jahren jährlich auf Wettkämpfe, die als Weltmeisterschaften oder Europameisterschaften veranstaltet werden. Bzw. deklarieren Veranstalter ihre Quadrathlons als Weltmeisterschaften oder Europameisterschaften (oft in Abstimmung mit anderen Veranstaltern), an denen die weltbesten Quadrathleten teilnehmen. Als Distanzen werden fast alle Distanzen angeboten: Kurz-/Mitteldistanz, manchmal über die Sprint- oder Langdistanz. An diesen nehmen meist auch die weltbesten Quadrathleten teil:. Insofern haben diese "Weltmeisterschaften" auch einen erstzunehmenden sportlichen Wert und sind bei den Quadrathlethen anerkannt.
Weltmeister MÄNNER:
2010: Thoralf Berg (Sprint)
2009: Thoralf Berg (Sprint), Daniel Corner (Olympische Distanz)
2008: Daniel Corner (Olympische Distanz)
2007: Daniel Corner (Olympische Distanz), Thoralf Berg (Langdistanz)
2006: Miroslav Podborsky (Olympische Distanz)
2005: Miroslav Podborsky (Spint). Miroslav Podborsky (Olympische Distanz)
2004: Miroslav Podborsky (Sprint), Thoralf Berg (Langdistanz)
Weltmeister FRAUEN:
2010: Antje Fiebig (Sprint)
2009: Hana Sarvakova (Olympische Distanz)
2008: Helen Parkinson (Olympische Distanz)
2007: Helen Parkinson (Olympische Distanz), Katrin Burow (Langdistanz)
2006: Helen Parkinson (Olympische Distanz)
2005: Sakalicka-Simova (Sprint), Antje Fiebig (Olympische Distanz)
2004: Sakalicka (Spint), Monika Rosenmeier (Langdistanz)
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WM 2010
Weltmeisterschaft Sprint-Distanz 2010 :
Quadrathlon Bergsee Ratscher (Suhl) - Distanzen 0,75-20-5-5
Weltmeisterschaft Lang-Distanz 2010 :
Quadrathlon Köln - Distanzen 5-90-20-21
Weltmeisterschaft Mittel-Distanz 2010:
Quadrathlon Sedlcany - Distanzen 1,5-40-8-10
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Exkurs: Zwei "Weltverbände" im Quadrathlon?
Eine Sonderstellung hat der Quadrathlon mit seinen mehreren "Weltverbänden" nicht. Auch in anderen Sportarten gibt es - in verschiedenen Konstellationen - mehrere Weltverbände.
Prinzipiell gibt es keine übergeordnete Institution, die pro Sportart einen Weltverband festlegen kann. Auch die UNO oder der IOC (die man als übernationale Institutionen kennt) sind beispielsweise hierfür nicht "zuständig".
Es ist zwar "erstrebenswert", dass es nur einen Weltverband pro Sportart gibt, den also alle Länder, alle nationalen Verbände und alle Athleten folgen, aber dies ist weder Zwang noch zwangsläufig.
Die Bedeutung eines Wetverbandes misst sich i.d.R. an der Anzahl der aktiven und inaktiven Sportler/Mitglieder, an den "allgemeinen Akzeptanz", an dem wirtschaftlichen Wert, an der Aufnahme als olympische Sportart und dergleichen mehr.
Beispiele (etwas hinkend):
Beispiel Boxen: Hier gibt es alleine 4 "große" - aber offizielle - Verbände: WBO, WBA, WBC und IBO. Deshalb dürfen sich auch beide Klitschkos sowie Valujev derzeit "Weltmeister" nennen, obgleich sie eigentlich nur jeweils Verbandsmeister in der Gewichtsklasse "Schwergewicht" sind (nicht zu vergessen sind daneben auch die unzähligen Box-"Weltmeister" in den leichtern Klassen wie Welter, Mittel, Mittelschwer, Feder etc in den Henry Maske, Artur Abraham, Virgil Hill, darius Michalchewski und so weiter und so fort Weltmeister sind oder wurden).
Diesen schlimmen Umstand kommentierte beispielsweise stets der herausragende österreichische Boxkommentator und -Kenner Werner Schneider sehr offen. Mittlerweile ist er nur noch als Schriftsteller und Intellektueller tätig, weil derartige "Erkenntnisse" selbstredent bei den Verbänden und TV_Sendern unwillkommen sind. Eine Weltmeisterschaft verkauft sich eben besser als eine Verbandmeisterschaft im Schwergewicht. Aus sportlicher Sicht wäre dahingegen ein Weltmeister die richtige Antwort.
Beispiel Triathlon: Mit der ITU und WTC (zu letzterem gehört der Hawaii Ironman, den die ITU aber als Weltmeisterschaft der Ultradistanz derzeit anerkennt) gibt es 2 Weltverbände, wobei die ITU mehr als Dachverband nationaler Verbände (als der DTU, etc) wirkt, die WTC eine privatwirtschaftliches Unternehmen die IRONMAN-Serien veranstaltet (Unter dem Markennamen IRONMAN werden zB auch Mitteldistanzen ausgetragen).
Mit der Challenge - Highlight oder auch Weltmeisterschaft ist der Ultradistanz Triathlon in Roth in Franken - etabliert sich derzeit ferner eine zweite internationale privatwirtschaftliche Rennserie analog der WTC. Roth entstand als Europäischer Qualifikationswettbewerb für Hawaii.
Dies ist im Übrigen auch der Grund, warum die Weltbestzeit , die in Roth aufgestellt wurde, nicht als "Ironman-Bestzeit" tituliert werden darf: Dies kann nur bei einem IRONMAN passieren. Man darf dahingegen statt Ultradistanz auch alternativ "IRONMAN-Distanz" für 3,8 schwimmen -180 radfahren - 42 laufen sagen...
Beispiel Radsport: Die UCI ist zwar der einzige Weltverband, aber die ASO, Rennveranstalter mit dem Zugpferd Tour de France, wäre beinahe als Zweitverband in 2008 etableirt worden. Dennoch wird als bester Radfahrer wohl mehrheitlich der Tour-Sieger genannt und wahrgenommen, als die tatsächlichen Weltmeister im Straßenradfahren, Mountainbiken und Einzelzeitfahren (hier amtierender Weltmeister 2008: Fabian Cancellara).
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Kontinentale Verbände im Quadrathlon:
Ferner nomierten sowohl "GQO" als auch die "WQF" in 2009 auch Europameisterschaften (EM) über jeweils verschiedene Distanzen.
Auch hier sind - man mag fast sagen: selbstverständlich - keine Statuten, Regelungen, Finanzordnungen, Zuständigkeiten etc. vorhanden.
Zudem ist es per se seltsam, dass ein Weltverband über Kontinentalmeisterschaften (Europa, Asien, Australienmeisterschaften, etc) befinden soll...
So müsste beispielsweise dann zumindest irgendwo geregelt sein, dass ein Australier oder Amerikaner in einem "Entscheidungs-Gremium des Weltverbandes" nicht über den Austragungsort und die Modalitäten von einer Europameisterschaft entscheiden kann.
Üblicherweise werden dazu aber gesonderte Verbände gegründet, die dann den Weltverbänden als Mitgleid oder UNterorganisation angeschlossen sind (oder zumindest "Abteilungen" derselben sind).
Beispiel: Die FIFA ist der Weltfußball-Verband (Präsident: Blatter) , die UEFA der europäische Fußball-Verband (Präsident: Platini). Die UEFA vergibt Europameisterschaften bzw schreibt diese aus. Nicht die FIFA.
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Informationen und Aktuelles zu den Weltverbänden:
Die "GQO" wertete in 2009 lediglich eine WM über die Sprintdistanz (0,75-20-5-5), die man aufgrund verschiedener Aspekte zum Traditionswettkampf Bergsee Ratscher nominiert hat, die "WQF" bestimmt in 2009 lediglich eine WM über die Kurz/Mitteldistanz (1,5-50-8-10), für die wie immer der Traditionswettkampf Sedlcany festgelegt wurde.
Ferner nominieren sowohl "GQO" als auch die "WQF" Europameisterschaften (EM) über jeweils verschiedene Distanzen (Sprint und Mittel-Distanz, keine Langdistanz). Eine EQO, EQF oder EXX bestehen insbesondere nicht.
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Wichtiger Hinweis:
Der folgende Link zu den Weltverbänden "GQO" und "WQF" sind stets unter der unbedingten Maßgabe zu lesen, dass die aufgeführten "Verbände" keine internationalen juristischen Personen sind, also eingetragene Verbände darstellen. Vielmehr sind beide Verbände "Vor-Instititutionen" bzw Interessens-Gruppen (IG).