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Inhalt:
Bericht Steinberg 2009 (EM olympische Distanz)

 

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Wichtige Fragen und/oder Informationen bitte an:
Quadrathlon((a))ist-einmalig.de

 

 

 

Kurzbericht Quadrathlon Steinberg 8.6.2009

Bereits früh im Jahr 2009 fand der erste Quadrathlon statt. In diesem Jahr ist der Wettkampfkalender insgesamt aber auch üppig gefüllt, nachdem in 2008 durch einige Absagen letztlich nur Suhl einen Quadrathlon veranstaltete, der traditionreichsten Quadrathlon-Wettbewerb in Deutschland.

In Steinberg / Bayern fand also eine Quadrathlon-Premiere statt, der parallele Triathlon wurde dort erstmals in 2007 ausgetragen: Wie üblich, wurde der Quadrathlon zusammen mit dem Triathlon über die olympischen Distanz (auch Kurz-Distanz) gestartet, dh. Triathlethen und Quadrathleten starteten schwimmend zusammen, fuhren den gleichen Radparcour und erst mit dem Kajakrennen trennten sich die Wettbewerbe.

Schwimmen: Das Schwimmen über 1500m fand in dem durch Wind aufgerauten Baggersee (zT 50m tief) statt. Das Wasser war frisch: Es soll ca. 18 Grad kühl gewesen sein. Die Schwimmstrecke selbst war abwechslungsreich und gut zu schwimmen: Sie führte um eine Insel im See herum. Die Wasser-Qualität, zu schlucken gab's nicht nur wegen des Schwimmer-Schwarms sondern auch der Welle wegen, war gut...

Rad: Das Radrennen über 40 km war ein mittelschwer selektive Strecke mit zwei stärkeren Steigungen über 1-2 km, ansonsten relativ flach und mit sehr gutem Fahrbahnbelag. Insgesamt ein schneller Parcour, der Windschattenbetrug zwar ermöglichte, aber wohl fairerweise selten/nie ausgenutzt wurde. Sehr erfreulich. Erst etwa ab der zweiten Rennhälfte begannen für die meisten Sportler der angekündigte Starkregenguß, der das Radrennen damit etwas erschwerte.

Kajak: Die Kajakregatta ist besonders erwähenswert. Der 3 mal zu paddelnde Dreickskurs war durch die Winde, Böhen und giftige Wellen sehr schwer zu bewältigen, auch für vom Kanurennsport kommende Kanuspezialisten. Dadurch waren die Zeiten über die ca. 8km lange Strecke z.T. deutlich langsamer als unter den "normalen" Flachwasserzeiten.

Lauf: Ein "Achter"-Kurs über 5km musste 2x gelaufen werden und war relativ flach und führte meist über Waldwege.

Der gesamte Quadrathlon war durch einen abwechselungsreichen, naturnahen Parcour gekennzeichnet und läßt per se nichts zu wünschen übrig (allenfalls die Wechselzonen sind optimierbar, da die Wege von schlechter Qualität sind. Dies soll aber in 2010 abgeschafft sein).

Bedauerlich ist allerdings (insbesondere auch für eine (inoffizielle) Europameisterschaft), dass sich lediglich 33 Quadrathleten - und vornehmlich aus Deutschland - zu diesem Wettkampf eingefunden haben.
Gerade in den Altersklassen - abgesehen einmal von den Masters 2 (6 Teilnehmer) und 3 (4 Teilnehmer), die beide ja traditionell gut besetzt sind - wurde damit quasi stets ein Finisher auch zum AK-Europameister, was auch die jeweiligen AK-Sieger aus sportlicher Sicht sicher nicht befrieden kann!
Es bleibt zu hoffen, dass sowohl der Veranstalter als auch die Quadrathleten diesen Wettkampf für die kommenden Jahre etablieren und dieser stärker angenommen wird. Es ist ein rundweg guter Wettkampf!

Zum Schluß aber noch eine besonders erfreuliche Mitteilung:
Als Sieger über diesen in der olympischen, bzw. Kurzdistanz ausgetragenen Quadrathlon konnte sich der Spitzenquadrathlet Stefan Teichert (Heidelberg) durchsetzen und kann sich damit erstmals als Europameister feiern lassen.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Leistung!