Bericht aus der QUAD-Homepage (Autor vermutlich wie immer: Peter Appelt)
Formatierungs-Hinweise:
- schwarz: Original-Bericht
- rot: Original-Bericht, zu dem ein Kommentar folgt
- lila: Kommentar von QUADrathlon
Land unter bei der Weltmeisterschaft in Sedlcany (Cz) /
Daniel Corner (GB) deklassiert die Konkurrenz.
24.09.2009 quad-headquarters
Bei strömendem Regen, der schon lange vor dem Rennen begann und bis zum Schluss anhalten sollte, kam nicht wirklich Freude bei den Athleten im vorerst letzten Rennen in Sedlcany auf. Dem Organisator Vaclav Marek ist der persönliche Aufwand für dieses Rennen als Alleinunterhalter zu viel geworden und daher wird es vorerst eine Pause in 2010 geben. Für den Präsidenten der QUAD ist dies leicht nachvollziehbar, ist doch auch der Job für das nationale Geschehen mit extrem viel persönlichem Aufwand behaftet, was für eine Schulter auf Dauer nur schwer zu tragen ist.
Immer ist alles extrem! Wenn dem Kassenprüfer der QUAD der ganze extreme Aufwand zuviel ist, dann soll er seine kommissarische Tätigkeit - endlich und einfach - niederlegen.
Er wurde von niemandem gewungen und hatte - im Gegenteil - die Vorstandsarbeit des letzten Vorstands so derb und unappetitlich attackiert (Bemerkung: Der erste Vorstand hatte das gesamte Regelwerk entworfen, alle Amtsgänge auf deren Kosten absolviert und mit Bad Ems und Köln zwei neue Quadrathlons in Deutschland gewonnen. Und das nur einige Beispiele und auch dies mal als (Eigen-) Lob, da Peter nie eine positive Anerkennung außer ständig seiner eigen ausgibt!)
Sehr übel ist im Übrigen auch, dass Peter Appelt scheinbar nicht mal die Arbeit seiner beiden Kollegen Ellen Mielke und Silke Harenberg würdigt! Diese "Eine Schulter", das ist natürliche seine! Das ist sehr schlechter Stil und zwar ganz unabhängig der Überprüfung/Feststellung, wer nun wieviel geleistet hat.
War man schon bei den Vorbereitungen stark durchnässt, so sollte es insbesondere auf der Radstrecke mit Aquaplaning noch unangenehmer werden und auch sehr gefährlich auf den rasanten Abfahrten. Der teilweise rücksichtslose Autoverkehr tat hier sein Übriges.
Am wenigsten davon beeindruckt zeigte sich Daniel Corner, den man in diesem Jahr bei Int. Rennen noch gar nicht zu Gesicht bekommen hatte und über dessen Form man vor dem Rennen nur spekulieren konnte. Der Brite spulte seine One-Man-Show souverän ab und ließ weder dem Tschechen Miroslav Podborski noch dem stärksten Deutschen Thoralf Berg und schon gar nicht dem amtierenden Europameister über die Mitteldistanz Stefan Teichert den Hauch einer Chance auf den Gesamtsieg. Sieben Minuten sollten am Ende alleine zwischen ihm und dem Zweitplatzierten Podborski liegen. Auch der Weltcupsieger Leos Rousavy stand hier auf verlorenem Posten und musste sich dieses Mal gar mit Rang sechs begnügen. Ein vielversprechendes Talent zeigt sich in dem jungen Ungarn aus der U23 Gergö Molnar, der sich kurz hinter Th. Berg auf Rang 4 einfand.
Schon bald wird es ein spannendes Wiedersehen der Kontrahenten auf der kürzeren Sprintdistanz bei den Europameisterschaften am 05.09.2009 in Köln geben, wofür die Karten neu gemischt werden, Prognosen aber nur schwer vorher zu sagen sind, da die Sprintstrecke wieder anderen Gesetzen unterliegt. Dennoch dürfte es schwer werden den Briten hinter sich zu lassen.
Der Sieg in der Damenkonkurrenz ging an die überraschend starke Tschechin Hana Svarcova, die auf der Kajakstrecke selbst den etablierten Herren mit ihrem Husarenritt mächtig einheizte. Katrin Burow unterlag eine Woche nach den Deutschen Meisterschaften erneut und belegte auch hier, denkbar knapp mit sechs Sekunden Rückstand, nur Platz zwei, was sicher nicht ihren Erwartungen entsprach und die letzte Chance auf einen Meisterschaftssieg in diesem für sie schwierigen Jahr war. Nur drei Minuten hinter dem Führungsduo überquerte die bereits in der W45 startende Karla Polivkova die Ziellinie auf Rang drei, direkt vor der amtierenden Deutschen Meisterin Anke Fiebig. Keine Rolle spielt in diesem Jahr die bis dato amtierende Weltmeisterin Helen Dyke aus GB die sichtlich enttäuscht auf Rang sechs einkam.
In den Altersklassen kam der amtierende Deutsche Meister Peter Hosbach zwar als schnellster Deutscher ins Ziel lag aber dennoch nur auf Rang 5 in der Masters 45
????????? Entweder man unterteilt nach Altersklassen oder man läßt es ganz!
Wenn man aber Altersklassen benennt (und danach wertet), dann ist es unsäglich mager-sinnig, einen "besten" Altersklassenathleten zu benennen! Es ist kruder Unsinn, denn Aaltersklassen beginnen bereits bei der Jugend.
Also ist - gemäß dieser Logik - der beste deutsche Altersklassenathlet Deutschlands Thoralf Berg.
Richtig ist allein, dass Peter Hosbach der beste Deutsche Starter in der Altersklasse "Masters 45" war, aber dort dennoch "nur" den 5. Rang belegte. Aber Peter Hosbach als schnellsten Deutschen Alterklassenathlet zu bezeichnen ist schier seltsam: Peter Hosbach also beispielsweise vor Stefan Barthel, der mit 65 Jahren schlicht unvergleichbar zu einem 45-jährigen ist.
Diese absurden Darstellungen zeugen von sehr wenig "sportlichem Verständnis" (ebenso, wie der zuvor unternommene Versuch Peter Appelts, sich als möglicher Sieger - sofern er denn gestartet wäre - einer ominösen Tourenbootklasse in einem Kanu-Triathlon anzupreisen: Die sog. "Tourenboot-Klasse" dient bei Kanu-Triathlons nämlich lediglich als "Kategorie" für Freitzeit-Aktive (Hobbysportler), die auf diese Weise auch mal die Chance haben sollen eine Siegerurkunden zu bekommen. Für Peter Appelt, der sich - man kann es unten lesen - aber gerne als Vizeweltmeister (also als Wettkampfsportler, nicht als Freizeitaktiver) versteht, ist das ein lächerliches Unterfangen (Genauer ausgedrückt: Die QUAD-Sportordnung sagt, dass der Bootstyp vollkommen frei gewählt werden darf. Es gibt schlicht keine "Tourenboot-Klassifizierung!
Oder aber die Aussage ist: Als Masters 60 kann man im Quadrathlon als Freitzeitaktiver (Hobbysportler also) locker mal Vize-Weltmeister werden.
Naja, vielleicht sollten wir im Quadrathlon auch mal Hollandrad und MTB-Klassen, Gewichtsklassen und Halbarm-Neoprenanzugs-Klassen einführen. Dann hätten die drei einzigen Quadrathleten, die in Sedcany nicht auf der Bühne standen, vielleicht auch eine Chance gehabt, nach oben gebeten zu werden. Welch' heitere Aussicht!
Besser erging es dem Sieger der Masters 50 Miguel Hadlich der zwar gegen den Tschechen M. Bares ohne Chance blieb aber dennoch Platz 2 sichern konnte. Den Sieg in der Masters 55 behauptete Klaus Knopf vor dem Vorjahressieger Peter Hart (GB) und seinem Vereinskameraden Klaus Grohmann. Für Peter Appelt ging es in der Masters 60 infolge seines erst vor 3 Wochen operierten Handbruches nur um das Erreichen des Zieles ohne weitere gesundheitliche Probleme zu bekommen. Dennoch belegte er hinter Miroslav Kocum (Cz) Platz 2 vor dem Polen Jerzy Gendek.
Peter Appelt wurde letzter- Gesamtletzter! - genauso wie in den letzten Jahren auch. Die Darstellung suggeriert dahingegen, er würde trotz Operationen eine überragende Leistung bieten. Man kann an dieser Stelle also auch alternativ herausheben, dass die beiden Sportler Stefan Barthel (AK 65) und Edward Maziarz (AK 70) in höheren Altersklassen sind aber signifikant schneller waren, als Appelt.
Oder: Der Pole Gendek, den Appelt nennt und der anscheinend als sportlicher Beleg dafür dient, dass Peter Appelt noch vor jemandem ins Ziel kam, lag vor seinem Ausscheiden deutlich vor Appelt! Es ist schon mehr als bemerkenswert, eine Leistung auch noch mit Sportlern direkt zu vergleichen, die einen Wettkampf - aus welchem Grund auch immer - gar nicht beendeten (außer er wurde disqualifiziert, was ich aber ausschließe!). Oder es soll suggeriert werden, dass selbst wenn Jerzy Gendek den Wettkampf beendet hätte, dann auch noch hinter Appelt gelegen hätte. Eine allerdings auch recht "unsportliche" Aussage.
Fazit: Peter Appelt versteht die Quadrathlon Allianz als Plattform sich zu promoten und sich zu feiern.
Sieger in der Masters 65 wurde unser Mann von der Küste Stefan Barthel, der damit nach dem Gewinn der Dt. Meisterschaft den zweiten Sieg in Folge schaffte.
Die deutschen Damen waren, wie gewohnt, in ihren Altersklassen sehr erfogreich. Silke Harenberg siegte in der W 40 und Ellen Milke errang den Vizetitel in der Masters 45.
Beide Sportlerinnen zeigten eine gute Leistung, gleichwohl beide Starterinnen alleinige Altersklassenteilnehmerinnen waren.
Wenngleich die Teamwertung sowohl bei den Damen als auch bei den Herren an die Gastgeber ging, darf das deutsche Team mit zwei zweiten Plätzen in der Teamwertung und jeweils zwei Vertretern unter den ersten Fünf in der Gesamtwertung der Damen und Herrenkonkurrenz sowie dem erfogreichen Abschneiden in den Altersklassen ausgesprochen zufrieden sein.
Eine ziemlich abstruse Darstellung, bei drei Nationen, die überhaupt eine Mannschaft bilden...
die Ergebnisse sind in der Rubrik Wettkämpfe – Ergebnisse einzusehen.
Genau, dass sollte man tun!!!!
Sich einfach mal die Ergebnisse ganz nüchtern ansehen.
Daniel Corner lieferte eine überragende Leistung ab und ich denke, dass haben auch Podgorsky, Berg Molnar, Teichert. Alle diese Athleten blieben noch unter 3 Stunden, bei diesen Verhältnissen. Grandios.
Peter Appelt benötigte 4:30 Stunden. Er paddelte noch, als Helen Dyke, die so "enttäsuchende 5. beiden Frauen im Ziel war. Klaus Knopf, gerade mal 1 Jährchen jünger als Peter Appelt war fast 1 Stunde schneller. Wolfgang Ketscher auch nur 3 Jahre jünger als Appelt, war fast eine Dreiviertel Stunde schneller im Ziel und er wurde nicht mal erwähnt.
Auch ältere Teilnmer liegen fast außnahmslos vor Appelt.
Peter Appelt ist ein Altersklassensportler und er absolvierte schon oft Quadrathlons. Das ist eine bemerkenswerte Tatsache, angesichts der Tatsche dass in diesem Alter nicht mehr viele Menschen solche Wettbewerbe durchständen. Man würde dies auch würdigen, wenn er nicht so banal seine Plazierungen in den Fokus stellen würde. Appelt hier, Appelt da! Vor wenigen Jahren gab es im Quadrathlon keine Appelt und alles war lieb zueinander. Doch nun wirde der absurde Eindruck vermittelt Peter Appelt sei so etwas wie der Macher und zentrale Sportrepräsentant des Quadrathlons. Selbstverständlich alles durch seine Feder und er nutzt das Etikett des Verbandes dazu.
Das ist so schlimm.